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Agroforstwirtschaft

Neuanpflanzung von Kaffee- und Schattenbäumen

Agroforstwirtschaft ist ein Anbausystem, das forst- und landwirtschaftliche Elemente verbindet. Die angebauten Kulturen und die Umwelt profitieren  bei dieser Bewirtschaftung:
gut mit Nährstoffen versorgte gesündere Pflanzen liefern bessere Erträge in einem ökologisch vielseitigen und stabilen System.

In der Projektregion konzentrieren sich unsere Partner bei der agroforstwirtschaftlichen Aufforrstung auf zwei Schwerpunkte:

  • die Kombination Wiederaufforstung und Kaffee
  • die Kombination Wiederaufforstung und Kakao

 

Wiederaufforstung und Kaffee

Die Flächen, die mit Kaffee- und Schattenbäumen wieder aufgeforstet werden, liegen in der Selva Alta auf einer Höhenlage von 1250 bis 1800m.

Der hochwertige Arabica-Kaffee braucht Schattenbäume zum Schutz vor der intensiven Sonneneinstrahlung, damit er gut gedeihen kann. Andere Bäume werden angebaut, um sie zur Düngung der Kaffeekulturen zu nutzen. In einem ökologisch sehr vielseitigen und stabilen System werden Waldbäume und Kaffeebäume angepflanzt. Die gemischte Kultur mit mindestens 70 % lokalen Baumarten verbindet ökonomischen und ökologischen Nutzen. Pro Hektar werden 5.000 Kaffee-Pflanzen und 832 Forstbäume gesetzt.
    
Die Agroforstwirtschaft mit Kaffee bringt dreifachen Nutzen:
 - Kaffee
 - Holz für Bauwirtschaft und Möbelindustrie
 - Bindung von CO2 und Klimaschutz

Wiederaufforstung und Kakao

Höhenlage; 250 bis 800 m, Selva Baja

Der gemischte Anbau mit mindestens 70 % lokalen Baumarten verbindet ökonomischen und ökologischen Nutzen: pro Hektar werden 1,388 Kakao-Pflanzen und 261 Forstbäume gesetzt.

Die Agroforstwirtschaft mit Kakao bringt dreifachen Nutzen:
    - Kakao
    - Holz für Bauwirtschaft und Möbelindustrie
    - Bindung von CO2 und Beitrag zum Klimaschutz

 

 

reife Kakaofrucht