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Bevölkerung:                                                                                                                            

Insgesamt: 10,5 Millionen

In Santo Domingo: 3 Millionen                                                                                                                                                                               

In der Dominikanischen Republik leben ungefähr 1 Millionen Haitianer, ca. die Hälfte von ihnen ist illegal im Land. Die Einwanderung der Haitianer in die Dominikanische Republik ist ein großes Konfliktthema und häufig von Rassismus begleitet.  

 

Wirtschaft:

Die dominikanische Wirtschaft ist geprägt durch Tourismus, Landwirtschaft (vor allem: Zucker, Bananen, Kaffee, Kakao, Tabak, Gemüse und Reis) und Rücküberweisungen von emigrierten Dominikanern. Viele Dominikaner verlassen ihr Land in Richtung USA in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

Ein weiterer Bestandteil ist der Bergbau: Gold, Nickel, Silber, Zinn und Larimar werden hier gefördert. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 60 Mrd. US-$ (Vergleich Deutschland: 3.600 Mrd. US-$). Die Währung ist der Dominikanische Peso(Stand 27.11.2014: 1€ : 55,0142DOP)

In der dominikanischen Republik herrscht wie in anderen lateinamerikanischen Ländern Armut und eine hohe Ungleichverteilung des Reichtums (Gini-Koeffizient: 47,4).

 

Religion:  

68,9 % Katholiken; 18,2% Protestanten (überwiegend: evangelikale Strömungen); 10,6% Atheisten/Religionslose und Sonstige 2,3%. Die Religion ist in der Dominikanischen Republik allgegenwärtig – in der Sprache sowie als Autoaufkleber – und nimmt einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft ein.

  

Kriminalität:

Die Kriminalität im Lande ist hoch. Außerdem besitzen viele Dominikaner Waffen, die auch im Alltagsbild ständig präsent sind. Von Überlandfahrten nachts ist grundsätzlich abzuraten!

 

Gesundheitswesen:

Das dominikanische Gesundheitswesen teilt sich in einen privaten und einen öffentlichen Sektor auf; der Private ist kostenlos bzw. relativ günstig und für jeden zugänglich. Allerdings bestehen häufiger hygienische Mängel und die Versorgung ist ebenfalls nicht sehr gut.

Wer es sich leisten kann, besucht stattdessen die teuren „Clinicas“, die man vor allem in den großen Städten wie Santiago oder Santo Domingo findet. Die medizinische Versorgung ist hier in der Regel sehr gut.

Abtreibungen sind in der Dominikanischen Republik, wie auch in Haiti per Gesetz verboten.

 

Transport:

Zwischen den einzelnen Städten gibt es asphaltierte Straßen, in ländlichen Gebieten benötigt man hingegen meist einen Jeep, um auf unbefestigten Straßen voran zu kommen.

Mehrere Busfirmen wie Caribetours verbinden schnell und komfortabel die größeren Städte untereinander sowie mit der Hauptstadt Santo Domingo.

Ansonsten findet man im ganzen Land Guaguas. Dies sind Kleinbusse, die das Rückgrat des Personenverkehrs bilden. Sie fahren nahezu überall auf einer festgelegten Route und halten auf Wunsch des Passagiers jederzeit, ebenso kann man sich einfach an die Straße stellen und das nächste Guagua anhalten. Guaguas sind meist sehr günstig, fahren aber nicht nach einem Fahrplan, so dass die Reisezeit recht variabel ist.